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Stallboom durch Baufenster in Großenkneten

Aktuell! Aktuell! Aktuell!

Termin: 22. 11. 2017 ab 19:30 Uhr

Gasthaus Kempermann in Großenkneten
 

Anlässlich der aktuellen Auslegung der Planungsunterlagen zur Steuerung von Stallbauten in der Gemeinde Großenkneten sowie der gut besuchten ersten Informationsveranstaltung bei Meyers Gasthaus in Huntlosen wird Uwe Behrens, KA-Ratsherr und Vorstandsmitglied bei Bündnis MUT, im Rahmen einer zweiten Veranstaltung am kommenden Mittwoch, den 22.11. ab 19 Uhr 30 in der Gaststätte Kempermann in Großenkneten die Grundzüge der rund 300.000 Euro teuren Planungen und die damit verbundenen Risiken für Landwirte, Anwohner und die Umwelt aus Sicht der KA öffentlich vorstellen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Hintergrund: Die bis zum 6.12. öffentlich ausliegenden Pläne sehen unter anderem vor, auf 67 bislang unbebauten Flächen von insgesamt rund 40 Hektar Größe Baufenster für gewerbliche Stallanlagen auszuweisen. Auch viele bereits bestehende Ställe könnten nach der Ausweisung von sogenannten „Bestands“-Bauflächen erheblich erweitert werden.

Die KA befürchtet als Folge unter anderem deutlich steigende Tierzahlen mit entsprechender Zunahme der Mist- und Güllemengen sowie einen weiteren Anstieg schädlicher Luftschadstoffe aus den Ställen wie Ammoniak, Feinstaub und Bioaerosole.

Wildeshauser Zeitung vom 09. 09. 2017

Und wenn Uwe Behrens doch recht hat und in den "Baufenstern" tatsächlich gebaut wird und es dadurch erheblich mehr Tierhaltungsanlagen gibt, als jetzt möglich wären?

Das in "Baufenstern" gebaut wird, ist doch der eigentliche Sinn der Sache.

Das mit einem großem Zuwachs von Massentierhaltungsanlagen zu rechnen ist, ist den Ratsmitgliedern der CDU/FDP-Fraktionen klar. Sie wollten es so, weil sie die Interessen der Tierhalter vertreten. Den SPD-Ratsmitgliedern, einschließlich dem SPD-Bürgermeister Torsten Schmidtke, sind sogar noch zusätzliche Informationen zugegangen, dass es in Friesoythe, nach dem Abschluss einer ähnlichen Maßnahme, zu einem starken Anstieg der Massentierhaltungsanlagen gekommen ist.

Die Verhinderung des Kreyenkamp-Schlachthofes war nur eine Stellvertreter-Verhinderung, um die vielen zusätzlichen Tierhaltungsanlagen und damit weitere Tierqual, noch mehr Feinstäube, noch mehr multiresistente Keime, noch mehr Gülle etc. zu vermeiden. Die Umgehung des Willens der Bevölkerung durch diesen raffinierten Plan ist undemokratisch. Deshalb fordern wir eine weitere Abstimmung durch die Bürger der Gemeinde Großenkneten.

Mehr Informationen hier

 

29. 07. 2014 - NDR "Hallo Niedersachsen" - Ein Riß durch Großenkneten    

NWZ vom 22. 07. 2014

   

21. 07. 2014 - KA - PM zum Gutachten

 

21. 07. 2014 - Gutachten Prof. Dr. Martin Kment

Die Erstellung dieses Gutachtens verursachte nicht unerhebliche Kosten. Wir bitten alle Unterstützer vom Bündnis MUT und weitere Nutzer dieses Gutachtens sich mit einem kleinen Kostenbeitrag zu beteiligen. Das Spendenkonto vom Bündnis MUT ist oben aufgeführt. Vielen Dank!

Die Aufstellung eines Bebauungsplanes erfordert großen planerischen Aufwand und ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Dennoch haben bereits mehrere Gemeinden wie z.B. Wardenburg trotz knapper Kassenlage diese Kosten in Kauf genommen, um mit diesem Instrument dem andauernden Stallboom zu Lasten von Mensch und Umwelt nicht weiter tatenlos zusehen zu müssen.

Vor diesem Hintergrund findet der Vorschlag der ein-Stimmen-Mehrheitsgruppe von CDU und FDP auch zunächst die Zustimmung vom Bündnis MUT.

Allerdings birgt diese Vorgehensweise auch Gefahren, die im Detail liegen:

In ihrer Pressemitteilung machen CDU und FDP keinen Hehl aus ihrer Absicht, weiterhin Stallbauten in der Gemeinde zu ermöglichen. Angesichts steigender Nitratwerte in Grund- und Oberflächenwasser  und einer erheblicher Belastung der Umwelt durch Emissionen aus der Tierhaltung (Staub, Stickstoff, Keime…) stellt sich aber die dringende Frage, wieviel Belastung für die Gemeinde noch verträglich sein kann!

Bereits in der Debatte um die Ansiedlung eines Hähnchenschlachthofes in Ahlhorn sind CDU und FDP in Großenkneten als Fürsprecher der Agrarindustrie aufgetreten. Es steht zu befürchten, dass auch in diesem Fall die finanziellen  Interessen einzelner Investoren den Vorrang vor den Interessen von Mensch, Umwelt und Tier erhalten sollen.

Bündnis MUT wird das Verfahren daher sehr aufmerksam begleiten, um sicherzustellen, dass nicht durch die Hintertür neue Bauflächen für gewerbliche Ställe geschaffen werden!

 

Medien-Berichte

 

NWZ vom 14. 09. 2017

 

Wildeshauser Zeitung vom 09. 09. 2017

NWZ vom 09. 09. 2017

 

Wildeshauser Zeitung vom 07. 09. 2017

 

 

NWZ vom 07. 09. 2017

Wildeshauser Zeitung vom 05. 09. 2017

 

Sonntagszeitung vom 03. 06. 2017

   

WZ vom 13. 05. 2017

Leserbrief vom 16. 05. 2017

"Auch Bürger sprachlos"

 

WZ vom 13. 05. 2017

Leserbrief vom 17. 05. 2017

"Ethisch nicht vertretbar"

 

NWZ vom 04. 05. 2017

 

20. 11. 2015 - NWZ - KA-Ratsherr erwartet noch weitere Stallneubauten

   

Nordwest-Zeitung vom 01. 10. 2014

 

Nordwest-Zeitung vom 04. 05. 2015

 

02. 09. 2014 - NDR 1 - Talk-Beitrag - Angst vor Massen-Tierställen in Großenkneten

02. 09. 2014 - NDR 1 - Angst vor Massen-Tierställen in Großenkneten

01. 08. 2014 - Oldenburger Internetzeitung - Neue Stallbauten werden in den Außenbereich gedrängt

01. 08. 2014 - Kreiszeitung - Leserbrief

30. 07. 2014 - NWZ - Rund 70 Bürger kommen zur Premiere

30. 07. 2014 - Kreiszeitung - Skepsis bei neuen Stallbauten

27. 07. 2014 - Sonntagszeitung - Widerstreitende Interessen

25. 07. 2014 - NWZ - Stallbauten - Grundsätzlich für Steuerung

25. 07. 2014 - Kreiszeitung - Kommune korrigiert Berlin

24. 07. 2014 - Wildeshauser Anzeiger - Gemeinde informiert über Tiermast

23. 07. 2014 - Kreiszeitung - Debatte um neue Tierställe

22. 07. 2014 - NWZ - KA-Ratsherr schaltet Gutachter ein

20. 07. 2014 - Sonntagszeitung - Einwohner mitnehmen

17. 07. 2014 - NWZ - Steuerung von Ställen diskutieren

11. 07. 2014 - NWZ - KA möchte erst die Bürger gründlich informieren

25. 06. 2014 - NWZ - Bündnis MUT sieht Gefahren in den Details

19. 06. 2014 - NWZ - Zersiedlung von Betrieben verhindern

 

NDR vom 27. 03. 2014

Hähnchenmast - Ärger mit Genehmigungen